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Rotunde Busters

2. Dezember: 23:00

Mit Rotunde Busters setzt die Rotunde ihr beim Bochum Total-Festival gestartete Clubreihe mit Ska, Rocksteady, Dub und Reggae aus den Anfängen der jamaikanischen Tanzmusik am Samstag, dem 2. Dezember fort. Im Anschluss an das Konzert der gefeierten Ska- und Punkband The Prosecution sorgen die mythenumwobenen Vinyl-Selector Crash Perry und Micha der Koch vom nicht minder legendären Rekorder Club in Dortmund mit jamaikansichen Plattenschätzen, englischen Szene-Geheimtipps und Ausflügen zu Dub und frühem Dancehall für noch mehr Pauken und Trompeten. One step beyond: Vibes zwischen Abgehen und easy skanking auf dem Dancefloor bis in den Morgen.

 

CRASH PERRY begann seine DJ-Vita Mitte der Neunziger Jahre mit einer wö- chentlichen Residency im Bochumer Graefen & König. Geprägt von Labels wie Basic Channel, K7, Kompakt, Ninja Tune und Warp belebte er, damals noch unter dem Namen Dubdriver, die Bar mit elektronischem Freestyle und arbeitete schon damals ausschließlich mit Vinyl. Parallel dazu gründete er zusammen mit einem Freund das audiovisuelle DJ-Kunst-Projekt Weird & Wired, das sich zunächst ausschließlich auf selbstorganisierten Events im Bochumer Untergrund zeigte, bevor es sich dem Kunst- Kollektiv Tapetenhalle e. V. anschloss. Hieraus resultierte eine Residency im Bochumer Club Rauschen mit der Partyreihe Rauschen in Super-Stereo. Im Rahmen des urophonics Festivals trat Weird & Wired mit Bugge Wesseltoft im domicil Jazzclub auf, was zu einer legendären Jamsession wurde: zwei DJs, vier Plattenspieler, diverse kleine Musikgerätschaften und ein Virtuose am Piano. Crash Perrys Engagement für Minimal- und Dub-Techno und brachte ihm regelmäßge Auftritte in den Bochumer Clubs Lumen sowie Zeit & Rau ein. Zeitgleich gründete er mit DJ Caruso, einem früheren Arbeitskollegen aus dem Bochumer Club Planet, das DJ-Team Random Rodeo, das das Ziel verfolgte, klassischen old school Acid House und Detroit Techno mit modernen Sounds zu kombinieren. Parties wurden wieder selbst organisiert, auch die Messe der Meister von Morgen im Essener Baikonur, die zugleich die offizielle Abrissparty des legendären Clubs war. Seine Musikleidenschaft und seine Aktivitäten als DJ und Grafkdesigner führten Crash Perry zu einer Anstellung beim Musikmagazin Raveline, bei dem er für das Gestaltungskonzept verantwortlich und auch redaktionell aktiv war. Als DJ spielte er in dieser Phase auf der Love Parade, bei den Festivals Nature One und Ruhr In Love.

Mit dem beruflichen Wechsel zum alternativen Visions-Magazin erfolgte dann im Jahr 2006 eine Zäsur. Das Leben im allgemeinen und die Sehnsucht nach musikalischer Tiefe, wie er sie auch schon im Dub-Techno fand, führten Crash Perry back to the roots: zu Early Reggae, Rocksteady, modernem Dub und klasischem Dancehall. Künstler wie Prince Buster, Barrington Levy, Johnny Osbourne, Lee Perry oder Tenor Saw wurden seine neuen Helden. Crash Perry wurde vom DJ zum Selector. Seit einiger Zeit ist er im Umfeld des Dortmunder Rekorder Clubs aktiv, begleitet dort regelmäßig die Vinylstammtischsessions und sorgt mit seiner massiven 7inch-Sammlung und diversen Effektgeräten für die rootical Vibes im kreativen Dortmunder Hafenviertel.

MICHA DER KOCH hat eine Plattensammlung, die so groß ist, dass er endlich eine neue, viel größere Wohnung braucht. Mal wieder, könnte man sagen, denn er hat berufsbedingt schon so einige Umzüge hinter sich. Genauso viele wie DJ-Stationen in Clubs und Bars, von Minden und Herford über Frankfurt, Bremen, Mainz und Wiesbaden. Aktuell ist er als einer der Residents im Dortmunder Rekorder Club aktiv und spielt hier seine spezielle Mischung aus Hip Hop, Boogie, rare Disco, Northern Soul, Garage, early Reggae und Ska. Darüber hinaus hat er ein Faible für Krautrock, Broken Beats, Jungle und Detroit Techno. So ist das nun mal, wenn man bereits als kleiner Junge in den Zaubertrank fällt, … äääh, die 7-inches und den dazugehörigen Plattenspieler seines Vaters entdeckt. Micha der Koch ist ein Musikliebhaber, wie kaum ein zweiter. Immer„am Diggen“, immer auf der Suche nach raren Platten ist er nicht selten in den Plattenläden deiner Nachbarschaft anzutreffen. Mit einem guten Gespür für coole Tunes gilt er als ein Garant für außergewöhnliche Musiknächte.

Die Reihe Rotunde Busters mit Ska, Rocksteady und frühem Reggae wird in der Rotunde weiter fortgesetzt und ausgebaut, ebenso die Zusammenarbeit mit smarten Clubs der Region, wie der Mauke (Wuppertal) und dem Rekorder (Dortmund).

 

Beginn: 22:30 – 05:00 Uhr (im Anschluss an die Konzerte von The Prosecution + The Tips) 

Eintritt: 5 Euro

Eintritt frei für die Besucher der Konzerts The Prosecution + The Tips

Details

Datum:
2. Dezember
Zeit:
23:00
Veranstaltungskategorie: